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"Worpswede / Rilke - WolkenGestalten"
Ein Beitrag zum Rilke-Jahr in Bremen
Einzel-Ausstellung, Bildfelder und DVD-Sequenz

Galerie im Hotel Der Eichenhof
Ostendorfer Strasse 12, Worpswede
Die Ausstellung ist geöffnet täglich von 11-19 Uhr
Dauer vom 7.7. bis zum 9.11.2003

Am Sonntag, den 06.07.2003 um 11:30 Uhr stellen wir eine neue Form von Fotografie vor, die sich mit der faszinierenden Landschaft von Worpswede auseinandersetzt. Es ist die Landschaft des Teufelsmoors, von der die großen Worpsweder Maler der Jahrhundertwende ebenso tief beeindruckt waren, wie der Poet Rainer Maria Rilke.

Der Bremer MultiMedia-Künstler Michael Weisser, der sich u.a. mit Ausstellungen in der Unteren Halle des Alten Rathauses und in der Städtischen Galerie in Bremen einen Namen gemacht hat, zeigt digitale BildSequenzen und großformatige BildFelder.

Eröffnet wird diese Ausstellung „WolkenGestalten“ durch den Kunsthistoriker und freien Mitarbeiter der Kunsthalle Bremen, Detlef Stein.

Michael Weisser über sein Projekt:

Worpswede ist für mich ein Ort, an dem Kunst zum Klischee geronnen und zu einem illustren Ambiente für Kommerz geworden ist. Worpswede ist ein Tourismus-Modell. Hier wird Idylle reproduziert und als gemalte Sehnsucht von einer ungebrochenen Natur als Ambiente angeboten.

Mit meinem Projekt „WolkenGestalten“ klinke ich mich mit dem Medium digitale Fotografie in das Thema Worpswede ein. Ich zeige, was die frühen Künstler erlebt haben: den Himmel, den Boden und die dazwischen stehenden Birken. Mehr nicht. Mein Worpswede sind Wolken, Gräser und Birkenstämme.

In die Bilder sind Bruchstücke von Sätzen, ausgesuchter Rilke-Zitate eingearbeitet. Einzelne Worte nur, Anhaltspunkte... wer sich angesprochen fühlt, muss sich selber auf die Suche machen, nach den Bildern und den Gedichten zum Traum-Ort Worpswede...


Für sein Rilke-Projekt hat sich Weisser nicht nur auf die Worpsweder Landschaft konzentriert, sondern auch intensiv mit dem Dichter auseinandergesetzt. Er fügt Fragmente aus Sätzen Rilkes in die Bilder ein. Einzeln ergeben sie keinen Sinn, erst durch die Reihung der Bilder und die Fülle von Formen lässt sich ihre Bedeutung entwickeln.“
Donata Holz/Wümme-Zeitung