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orNAMENte = ORnamenTE
Analoge Bilder - Digitale Felder





Vernissage:
Freitag 27. August 2004 um 19:00 Uhr
Begrüßung: Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe
Einführung: Dr. Rainer Beßling

Ort
Mausoleum des Fürstenhauses Schaumburg-Lippe
Schlosspark, 31675 Bückeburg, Telefon 05722-5039

Öffnungszeiten:
01. April bis 01. November Mo. bis Fr. von 11 bis 17 Uhr,
Sa., So. und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.

#### BILDER

#### ERÖFFNUNGSREDE

#### PRESSEFOTO



PRESSEINFORMATION


"orNAMENte/ORnamenTE".
Digitale Felder von Michael Weisser.

Im Rahmen der Feierlichkeiten 700 Jahre Schloss Bückeburg findet im Mausoleum des Schlosses vom 28. August bis 3. November 2004 eine Ausstellung des Bremer Multimediakünstlers Michael Weisser statt. In der „orNAMENte - ORnamenTE" betitelten Foto-Ausstellung nimmt Weisser Bezug auf Besonderheiten des Ortes Bückeburg: Historische Details werden in oszillierenden Mustern variiert und zeigen ein spannendes Wechselspiel zwischen den Orten und Namen derer, die gebaute und bildende Kunst des Ortes im Verlauf seiner 700-jährigen Geschichte beeinflusst haben. Die Vernissage zur Ausstellung mit einer Einführung von Dr. Rainer Beßling findet am 27. August 2004 um 19.00 Uhr im Mausoleum des Schlosses statt. Sie zeigt 25 Bild-Interpretationen der künstlerischen Arbeit von Michael Weisser und ist in den Kapellen als Triptychon installiert.

Das Mausoleum, das seit 1916 als Begräbnisstätte des Fürstenhauses Schaumburg-Lippe dient, liess Fürst Adolf zu Schaumburg-Lippe (1883-1936) durch den Berliner Architekten Professor Paul Baumgarten westlich des alten Schlossplatzes errichten. Es ist eine herausragende Arbeit des sogenannten Berliner Historismus. Die 500 qm große Gold-mosaik-Kuppel mit Engelfries von Prof. G. Hofer in 1.400 Farbtönen macht es zu einem einzigartigen Gebäude Europas.

Jede der 25 Foto-Arbeiten von Michael Weisser setzt sich aus 10 x 10 cm großen Einzelbildern zu einem großen Gesamtbild zusammen, das der Künstler mittels Pigment-InkJet-Verfahren auf Leinwände übertragen und auf Keilrahmen aufgezogen hat. Er verbindet damit digitale Fotografie mit Computerkunst und dem klassischen Bildträger der Malerei - der Leinwand.

Michael Weisser eröffnet dem Betrachter mit seinen Arbeiten eine neue, sehr persönliche Sichtweise auf den historischen Ort Schloss Bückeburg. Nicht das Panorama der Schlossanlage ist sein Thema, sondern fotografische Aufnahmen historischer Details aus 700 Jahren Ortsgeschichte. Diese Detailansichten - kleinste Ausschnitte aus der Realität - präsentiert er als Bildsequenzen und zusammengefügte großformatige Bilder.
Die von ihm gewählten Ausschnitte dokumentieren die Stilauffassungen aus 700 Jahren Architekturgeschichte und transportieren sie durch zeitgenössische Medien in die unmittelbare Gegenwart.

Michael Weisser, 1948 in Cuxhaven geboren, studierte experimentelle Malerei und freie Grafik an den „Kölner Werkkunstschulen". Im Anschluss absolvierte er Studien der Kunstgeschichte, Soziologie sowie Politik- und Kommunikationswissenschaft an den Universitäten Bonn und Marburg. Parallel dazu beschäftigte sich Weisser mit experimenteller Lyrik und multimedialen Raumgestaltungen. Ausserdem erstellte Michael Weisser Musikvideos und Kulturfeatures für Radio Bremen.

(BartheCommunications/Hamburg - 21.8.2004)