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Das Namibia-Projekt

Das Projekt Mvula / Weisser

Fragen von Mvula an Weisser

"NAMIB>>" - Projekt 2007
Alfeus Mvula und Michael Weisser



"Namibian Cow meets German Sea-Gull"
Am Donnerstag, den 13. Juni 2007 schufen Michael Weisser und Alpheus Mvula im Hafengelände der Bremer Übersee-Stadt ein temporäres Werk.
Ein Möwenei liegt im Hafengebiet von Bremen auf einer Zementgussplatte. Das Ei wird mit farbiger Schulkreide ummalt zum Zentrum einer Kuh.
Das Ei zerschlägt und mit seiner Flüssigkeit entsteht im Umriss der Kuh eine abstrakte Komposition, bei der die Farbe des Dotter zum prägenden Teil des Bildes wird.
Die entstehenden Bilder erscheinen als Plakate im Alltagsleben von Bremen.


„People meet Coke“
26. Woche 2007: Digitale Fotos mit Alltags-Szenen aus Namibia werden in Acrylfarbe bemalt.
Die fotografischen Ansichten des deutschen Künstlers werden mit Ornamenten seines Namibischen Kollegen überzogen


"NAMIB>>" - Projekt 2006
Imke Rust und Michael Weisser

1. AUSSTELLUNG im Medienzentrum Bremen
unter der Schirmherrschaft des Goethe-Zentrums Namibia
2. LESUNG im ATLANTIC-Airport-Hotel Bremen - NAMIBIA-ABEND
Am Samstag, den 29.4.2006 ab 19 Uhr im Airport-Hotel/Blixx
lesen die Schauspieler Ziellenbach und Lampe-Steinhage
Texte aus dem e-Mail Dialog "GedankenFluege"
von Michael Weisser und Imke Rust.
Einführung Sabine Erlenwein (Goethe-Center Namibia"



Michael Weisser, Imke Rust,
Sabine Erlenwein (Leiterin Goethe Center Namibia)
Caroline Dunaiski, Pius Dunaiski (Stv. Botschafter der Republik Namibia)
(im Atlantic-Airport-Hotel/Bremen - von links nach rechts)

Presseinformation Namibia-Abend im Atlantic Hotel Airport Bremen

Rund 100 Gäste waren am Samstag abend im Atlantic Hotel Airport anwesend, um im festlich geschmückten Rahmen einer ungewöhnlichen Lesung der Bremer Schauspieler Annette Ziellenbach und Ekkehard Lampe-Steinhage dabei zu sein.

Gelesen wurden ausgewählte Texte aus einem Briefwechsel, den der Bremer Medienkünstler Michael Weisser mit seiner namibischen Kollegin Imke Rust aus Windhoek im Verlauf eines Jahres über die Themen Namibia, Bremen, Kultur und Kunst geführt hatte.

Während seiner künstlerischen Offensive zum 100 jährigen Jubiläum des Hermann-Böse-Gymnasiums war Michael Weisser im vergangenen Jahr in Namibia, um dort für einen „Dialog der Kulturen“ zu recherchieren. In Windhoek lernte er seine Kollegin kennen und lud diese ein, sich an seiner Ausstellung „...NAMIB>>>“ zu beteiligen.

Während Weisser den „spirit“ des Landes in einer ästhetischen Feldforschung mit dem Medium der digitalen Fotografie erfasst, setzt sich Rust als Namibia-Deutsche in 5. Generation mit ihrer Abstammung und mit Fragen von Macht und Gewalt in Afrika auseinander.

Die Ausstellung „...NAMIB>>“ ist noch bis zum 29. Mai
täglich von 16-24 Uhr im Medienzentrum-Walle (Waller Heerstrasse 46) zu sehen.

Die Lesung im Atlantic Hotel wurde in Anwesendheit des stellvertretenden Boschafters der Republik Namibia, Herrn Pius Dunaiski und Frau Caroline von der Schirmherrin des Namibia-Projektes Frau Sabine Erlenwein, Leiterin des Goethe-Centers in Namibia eröffnet.

Vom den Künstlern und dem Küchenchef des Blixx-Restaurants verwöhnt wurden an diesem Abend u.a. die Leiterin des Medienzentrums Magrit Delfs, der Honorarkonsul von Südafrika Herr Volker Schütte mit Frau Bettina, die Referatsleiterin für Kunst beim Senator für Kultur Frau Rose Pfister und die buten&binnen-Moderatorin Ulla Hamann.

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Das Projekt >> DURST >>-

Seit der Medienkünstler Michael Weisser im Frühjahr 2005 Namibia besucht hat, um dort für seine „kreative Offensive“ zum 100-jährigen Jubiläum des Hermann-Böse-Gymnasiums in Bremen zu recherchieren, stand er im engen e-Mail-Austausch mit der Windhoeker Künstler-Kollegin Imke Rust.
Aus diesen „Gedanken-Flügen“ über Kunst, Politik, und Gesellschaft hat sich über alle Worte hinaus die Idee einer künstlerischen Kooperation entwickelt.

Imke Rust, gebürtige Namibierin von deutscher
Abstammung in 5. Generation, thematisert mit ihrem Kunstkonzept u.a. ihre Wurzeln als Nachfahrin des Missionars Eduard Dannert, der bereits 1874 nach Südwestafrika kam und dessen Tochter den bekannten Missionar August Kuhlmann heiratete.

Michael Weisser
untersucht mit der Methode der ästhetischen Feldforschung und in der Technik der digitalen Fotografie und der Installation den „spirit“ von besonderen, energetischen Orten.

Beide Künstler sehen ihre Arbeit als den nachhaltigen Versuch, sich den Phänomenen dieser Welt
anzunähern und sich auf diesem medialen Weg selber zu entdecken und stets weiter zu entwickeln.

Beide Künstler haben das Thema „Namibia“ bearbeitet, jeder mit seinem Schwerpunkt und in seiner Handschrift. Dem glücklichen Umstand, dass Imke Rust mit dem Stipendium der Bremer Bürgerschaft und der Bremer Heimstiftung für das Jahr 2006 ausgezeichnet wurde ist es zu verdanken, dass die Künstlerin drei Monate lang in Bremen ist.
Zusammen mit ihrem Kollegen Weisser wird sie diesen Aufenthalt nutzen, um ein gemeinsames Kunst-Projekt zu verwirklichen.

Dieses Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Goethe-Centre Namibia.

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