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Das Paul-Ernst-Wilke-Stipendium Bremerhaven
"...typisch?" - Eine ästhetische Feldforschung von Michael Weisser.

Im Jahr 2011 entstand im Verlauf von 7 Monaten eine digital-fotografische Bildwelt, die den "spirit" der maritim geprägten Stadt Bremerhaven erforscht.

In den Monaten September/Oktober 2011 wurde diese Bildwelt als Ergebnis des Wilke-Stipendiums im historischen Atelier des Bremerhavener Künstlers Paul Ernst Wilke (1894-1971) gezeigt.

Finissage: Freitag, den 28.10.2011 um 19 Uhr -
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Bericht im Sonntags-Journal vom 6.11.2011 -
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Das Bildfeld im Haus-T der Hochschule Bremerhaven 14.5.2012 -
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Das Motto des Projektes:
"... du Heimatstadt.
Nie warst du langweilig
oder gar uninteressant."
Paul Ernst Wilke am 2.11.1944




KONZEPT für das Projekt - "...typisch?"
Michael Weisser - Wilke-Atelier-Stipendium

In der Methode der ästhetischen Feldforschung werde ich im Verlauf meines Wilke-Stipendiums im Jahr 2011 die maritim geprägte Stadt Bremerhaven entdecken, in digitalen Bildern erfassen und in einer Ausstellung zeigen.

Die Fotografie beginnt im Januar 2011 und erfolgt in einer ersten Phase intuitiv/assoziativ, indem ich die Stadt erkunde und prägnante Motive fotografiere.

Dann werde ich rund 100 Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, und Wirtschaft in Bremerhaven anschreiben und bitten, ihre 10 Favoriten unter dem Stichwort "typisch Bremerhaven" mitzuteilen.
Die eingereichten Antworten werde ich auswerten.
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Die Fotografie dieser zweiten Phase erfolgt gezielt/systematisch.

Die entstehende Bildwelt zeigt die Vielfalt und Prägnanz einer Stadt, die zu unrecht auf wenige Klischees reduziert wird.










Die Bildwelt lieferte Inspirationen für die Werkserien "ver-netzen" und "ver-rauschen".
Finissage: Freitag, 28. Oktober 2011 um 19 Uhr
Am Alten Vorhafen, Bremerhaven (Geestemündung am Radarturm)
Begrüßung: Dr. Heinz Weber (Vorstand des Wilke-Vereins)
Zum Werk: Dr. Nicola Borger-Keweloh (Kunsthistorikerin)

"Die digitale Erfassung stadttypischer Motive entstand in der Methode der ästhetischen Feldforschung. Sie begann im Januar 2011 und erfolgte in einer ersten Phase intuitiv/assoziativ, wobei ich die Stadt erkundete und prägnante Motive fotografierte. In der zweiten Phase wurden gezielt/systematisch mehr als 100 Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, und Wirtschaft angeschrieben und gebeten, ihre 10 Favoriten unter dem Stichwort "typisch Bremerhaven" mitzuteilen.
Mein Projekt "...typisch?" versteht sich als Hommage an den Maler und Stadt-Chronisten Paul Ernst Wilke (1894-1971) und an seine Heimatstadt Bremerhaven."

Die Fakten:
Mit rund 6.000 Bildern wurde Bremerhaven in 7 Monaten fotografisch erfasst.
Die Fotografie erfolgte zu Land, zu Wasser und aus der Luft.
Mehr als 7.000 Km wurden im Verlauf des Projektes gefahren.
1.500 Bilder wurden als Bild-Basis ausgewählt.
390 Bilder (Orte/Objekte) wurden im Wilke-Atelier als Bild-Feld ausgestellt.
154 Orte wurden in einem speziellen Stadtplan kartografiert.

"Vor dem großen Bildfeld im Wilke-Atelier lud ich zu persönlichen Gesprächen über Bremerhaven, sowie über die Themen Heimat, Identität und die Bedeutung von Vielfalt und Veränderung in einer Stadt ein. Von dieser Bildwelt ließ ich mich inspirieren zu den abstrakten Werkserien: "ver-netzen" und "ver-rauschen"."

In Kooperation mit dem Lloyd-Gymnasium wurden die Orte meines Stadtplans mit Bild und Info in ein Geo-Informations-System implementiert und haben den Unterricht angeregt. Diese Arbeit soll fortgeführt werden.

Geplant ist die bleibende Installation des Bildfeldes an einem zentralen Ort in der Stadt. Die HOCHSCHULE Bremerhaven hat ihr Interesse angekündigt, dieses Werk im Foyer des großen Vortragssaals im Haus-T zu platzieren.

Am 14. Mai 2012 wurde dieses BildFeld im Haus-T der Öffentlichkeit vorgestellt - Mehr

Presseinformation der Hochschule -
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Michael Weisser – © 2011
www.MikeWeisser.de - MikeWeisser(et)yahoo.de - Mobil 0171-7418374


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