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quickRESPONSE
wie Sinn und Klang im Chaos lebt.

„Das optische Rauschen fasziniert mich, seit ich im Jahr 1987 für die ars electronica den Katalog über „Computerkunst“ gestaltet habe. Als Titelbild war die Preis-Trophäe „Nica“ vorgesehen.
Der Scan eines Fotos von der geflügelten Marmorbüste der griechischen Siegesgöttin Nike kollabierte, und es ergab sich ein rauschendes, digitales Pixelfeld. Dieses schwarz auf weiß im Format A4 vorliegende Muster aus Pixeln, wurde Ausgangspunkt von ästhetischen Untersuchungen über das digitale Rauschen und die darin zu entdeckenden Identitäten.
Ab dem Jahr 2007 begannen meine ästhetischen Experimente zu 2D-Codes mit dem Schwerpunkt auf der QR-Matrix. Es entstanden die Codierungen „Ich war Wort!“ und „Ich werde Herr Dein Gott!“.
Mit der Durchsetzung der Apps auf dem MobilePhone und der Kombination von Foto/Scan, Dekodierung und direkter Vernetzung mit Web-Sites, eröffnete sich die ästhetische Dimension der QRs.
So lebt die Poesie der Worte und Klänge im Bild vom digitalen Rauschen."
(Michael Weisser 2012)

Zur Geschichte und Technik der Codes -
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Codes -
Anwendungen - Experimente mit Bar-Codes - mehr -

QR-Ästhetik - mehr - QR-Audio - mehr - QR-Bewegung - mehr

Darstellung der Kontaktdaten mit Link auf die Web-Site für ein Safe to Contacts, 2009.

Experimente mit der Kreation und dem Einsatz von QR-Codes


Erste poetische Experimente mit dem QR-Code. "Ich war.." und "Ich werde..", aus dem Jahr 2007.
Das erste Gedicht, veröffentlicht im Feuilleton der FAZ von 1968 wurde im Jahr 2010 transformiert in einen QR-Code.
In Codes verborgene Fragestellungen aus dem Jahr 2010, die in der Publikation "all:about:sehnsucht", Deutscher Kunstverlag Berlin 2011 als Texte veröffentlicht sind.
QR-Codes gedruckt auf T-Shirts als "Quick-Response" im sozialen Netz 2009.
Der Kontaktcode MW über einem Bildmotiv der Kugelbake zur Ausstellung im Schloss Ritzebüttel, Cuxhaven 2010.

Statements zum Thema "Sehnsucht" als QR-Codes veröffentlicht in der Publikation "all:about:sehnsucht", Deutscher Kunstverlag Berlin 2011.
Der QR-Code beansprucht Identität als Ausdruck von Sein und spricht für sich im Jahr 2011.
QR goes 3D. Experimente mit gestalteten Codes. "Viele Bäume machen einen Wald" und das farbige "@-Feld" aus dem Jahr 2011.
QR goes 3D. Experimente mit gestalteten Codes. Das Pixelrauschen springt "über die Grenze" in die Wortwelt und spricht im Bewußtsein seiner Identität den User an. Zwei Varianten aus dem Jahr 2012.
QR goes 3D. Experimente mit gestalteten Codes. Transformation von 19 Strophen des Gedichtes "PerlenPaar" aus dem Jahr 1991 (veröffentlicht auf der Software-CD "Fireworks" 1998, Vocals Pamela Lambert), produziert als Lesung mit Vocals Gabriele Möller-Lucasz 2005).
QR goes 3D. Der Link auf diese WEB-Site aus dem Jahr 2012.
Werke aus diesem Projekt werden erstmals gezeigt in der Ausstellung "am:wort:ort" am 19. April 2012 in der Zentralbibliothek Bremen, dann folgend in der Ausstellung "ich:meiner:mir:mich - analoge und digitale Identitäten" im Bunker-D auf dem Campus der Fachhochschule Kiel am 20. September 2012.

Michael Weisser - © 2012 - www.MikeWeisser.de


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