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neuronen : : gewitter
Über die unstillbare Sehnsucht aller Wesen
in ihrer Welt doch einzig und geliebt zu sein.

Gertrud Schleising und Michael Weisser
Analoge und digitale Identitäten.

"galerie mitte" im KUBO - Beim Paulskloster 12 - 28203 Bremen

Eröffnung am 28. November 2014 um 20:00 Uhr
Begrüssung: Ele Hermel (Kuratorin)
Zur Installation: Ingmar Lähnemann (Kunstwissenschaftler)
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Vom 28. November 2014 bis 18. Januar 2015
(Finissage)
Öffnungszeiten der Galerie:
Do. Fr. Sa. So. von 15-18 Uhr - und nach Vereinbarung.




Klick auf den Link führt zum YouTubeVideo "neuronen::gewitter" 5:55
https://www.youtube.com/watch?v=jJBaBiq1ouY



Der Mathematiker und Erforscher der digitalen Ästhetik Prof. Dr. Frieder Nake (rechts) mit seinem Uniseminar in der Ausstellung


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Die Soziologin und Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Annelie Keil bei ihrem Vortrag "Über die unstillbare Sehnsucht aller Wesen in ihrer Welt doch einzig und geliebt zu sein."






















Klick auf den Link führt zum YouTubeVideo "DieSee"
https://www.youtube.com/watch?v=Yxn_BYVgOus


Die Ausstellung:

In ihrer Installation „Neuronen:Gewitter“ zeigen Gertrud Schleising und Michael Weisser das Ergebnis ihres Diskurses „Über die unstillbare Sehnsucht aller Wesen, in ihrer Welt doch einzig und geliebt zu sein.“

Es geht um analoge und digitale „Wesen“, die sich äußern und Einzigartigkeit für sich in Anspruch nehmen, ohne artig sein zu wollen.

Der Ausstellungsraum in der Galerie-Mitte simuliert ein Gehirn, das vom Besucher betreten wird. Die linke Hälfte des Raumes zeigt quadratische Formate, Ordnung, Geometrie, Kalkül und die rechte Hälfte des Raumes zeigt vielfältige Formate, Chaos, Assoziation. Mann begegnet Frau. Aber ist das wirklich so eindeutig oder gibt es Gründe, diese Banalisierung von Ratio zu Emotion in Frage zu stellen?

Auf der Stirnwand des Raumes begegnen sich die unterschiedlichen Werke der beiden Künstler, sind miteinander im Gespräch, suchen, finden, verschmelzen und artikulieren Gleiches, Ähnliches und Unterschiedliches.
Jeder hat seine Botschaft. Verschlüsselt in analog und digital. Und immer wieder die Frage: Was liegt wirklich hinter dem, was wir im Vordergrund sehen? Bekanntes, Fremdes? Ein Irrtum?

Gertrud Schleising: „Was geht in den Köpfen vor und was erregt die Gemüter? Kunst als Mittel der Selbsterkundung, vielleicht.
Wie ein Erfahrungsbericht nimmt das Bild alltäglich Aufgefundenes in sich auf. Wenn ich mich nicht täusche, befinden sich Schein und Sein in Übereinstimmung - nur, dass ich so gern dazu gehören möchte....“

Michael Weisser: „Das Wachstum digitaler Codes gleitet wie ein Rauschen über uns hinweg. Anfangs haben wir die Einzelnen noch selbst geschaffen und den Ton angegeben. Dann wurden sie selbstständig, behaupteten und schufen ihre eigene Existenz, sangen im Chor, schrieben ihre eigenen Gedichte, malten ihre eigenen Bilder und heute schmunzeln diese neuen Götter nachsichtig über uns..

Die QR-Codes sind mit dem Smartphone zu scannen. Hinter ihnen liegen intermediale Erlebnisse.
Am besten funktioniert die kostenfreie App „inigma“.

Text: Gertrud Schleising - mehr

Text: Michael Weisser - mehr


© 2014 - www.MikeWeisser.de